Sicherungsmaßnahmen

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Einsatzort Details

Gabelsbergerstraße
Datum 31.12.2021
Alarmierungszeit 14:49 Uhr
Einsatzende 22:15 Uhr
Einsatzdauer 7 Std. 26 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Versorgungszug
Facheinheit IuK
Kleinalarm
Medienteam
Technische Hilfe

Einsatzbericht

Ein Wasserrohrbruch an der Versorgungsleitung der Wohnhäuser führte am Silvestertag zu einer brenzligen Situation in der Gabelsbergerstraße. Die Örtlichkeit des Schadens lag sehr nahe an dem dortigen aufgestellten Baukran. Es bestand große Gefahr, dass ein Teil der Straße unter dem Kran unterspült sein könnte und dass beim Aufgraben der Leckstelle der Baukran in Schieflage geraten könnte. Der örtliche Energieversorger zog die Feuerwehr und ein Baustatiker zur Klärung der weiteren Einsatzmaßnahmen hinzu. Ebenso wurde die zuständige Baufirma verständigt. Der Statiker führte vor Ort Berechnungen der Kranlast auf den Boden durch und entwarf ein Plan wie dieser zu sichern ist. Mit Stahlträgern, welche von der Baufirma zur Einsatzstelle transportiert wurden, bauten die Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk (THW) und der Feuerwehr diese unter den Baukran. Sollte einer der Kranstützen versagen und einbrechen würde sich der Kran auf die Stahlträger setzen und nicht einknicken. Bevor dies geschehen konnte mussten Auflagefundamente angefertigt werden. Die Arbeiten waren zeitintensiv und zogen sich einige Stunden hin. Parallel musste zur Sicherheit der eingesetzten Kräfte die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet werden. Damit alle beteiligten Kräfte über die laufenden Arbeiten und Einsatzmaßnahmen auf dem aktuellen Stand waren, stand die Facheinheit Information und Kommunikation (IuK) mit ihrem Einsatzleitung vor dem Saalbau bereit. Hier konnte in Abständen, je nach Lage, eine Besprechung erfolgen. Da durch den Rohrbruch auch die Wohnungen im Ägyptenpfad ohne Wasserversorgung waren, öffnete der Energieversorger eine Baugrube und klemmte die Versorgungsleitung um. Zur Sicherheit aller waren der Ägyptenpfad und die Gabelbergerstraße komplett gesperrt, auch für Fußgänger. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die angrenzenden Anwohner. Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 22:15 Uhr beendet. Das THW führte in Eigenregie noch Schweißarbeiten an den Stahlträgern durch. Im Einsatz standen die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk mit 11 Einsatzfahrzeugen und 45 Einsatzkräften, der örtliche Energieversorger, ein Baustatiker sowie Mitarbeiter der ausführenden Baufirma des Neubaus. Der Einsatz sprach sich in den sozialen Medien herum, sodass einige Pressevertreter vor Ort waren.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder