Brand eines Garagenkomplexes

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Einsatzort Details

Im Altenschemel
Datum 08.09.2026
Alarmierungszeit 16:08 Uhr
Einsatzende 18:58 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 50 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Löschzug Lachen-Speyerdorf
Löschgruppe Geinsheim
Löschgruppe Duttweiler
Medienteam
Brandeinsatz

Einsatzbericht

Am Dienstagnachmittag (08.09.2026) wurde der Abmarsch Ost (Löschzug Lachen-Speyerdorf, Löschgruppe Duttweiler, Löschgruppe Geinsheim) zu einem größeren Brand in das Industriegebiet im Altenschemel alarmiert. Laut der ersten Meldung soll auf einem Betriebsgelände eine Lagerhalle brennen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte quoll Rauch aus einem Hallenkomplex, aus vier zusammenhängenden Garagen mit Rolltoren. Über die Rückseite, durch zerstören der Verkleidung verschaffte sich die Feuerwehr einen ersten Zugang und leitete Löschmaßahmen ein. Auch die Zugänge von der Vorderseite mussten von der Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden, um an den Brandherd von Verpackungsmaterial zu gelangen. Um eine Rauchausbreitung in dem benachbarten Betrieb zu verhindern setzte der Einsatzleiter einen Hochleistungslüfter ein. In der Hochphase des Brandeinsatzes waren acht Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung und Ausräumarbeiten der Garagen im Einsatz. Durch das gelagerte Verpackungsmaterial zogen sich die Nachlöscharbeiten einige Zeit hin. Damit das Löschmittel auch an die versteckten Glutnester gelangte, setzte die Feuerwehr Löschschaum ein. Da zur Brandbekämpfung zusätzlich Öffnungen in die Garagenwände und Metalltore geschaffen werden mussten, forderte der Einsatzleiter den Rüstwagen mit speziellem Werkzeug aus der Hauptfeuerwache nach. Drei Personen mussten vor Ort wegen einer Rauchgasinhalation, wegen ersten durchgeführten Löschmaßnahmen medizinisch versorgt werden. Ein Transport in ein Krankenhaus wurde nicht in Anspruch genommen. Zur Brandursache können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden, dies ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden liegt, nach ersten Informationen im mittleren fünfstelligen Bereich. Den Regelrettungsdienst löste die Schelleinsatzgruppe des Brand- und Katastrophenschutzes, mit einem Rettungswagen, nach der Erstphase aus dem Einsatz heraus.

Im dem fast dreistündigen Einsatz standen über 40 Einsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen der Feuerwehr, der Regelrettungsdienst mit zwei Rettungsfahrzeugen, die Abschnittsleitung Gesundheit (Leitender Notarzt, organisatorischer Leiter), die Schelleinsatzgruppe des Brand-u. Katastrophenschutz, die Polizei und der Kommunale Vollzugsdienst.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder