Überlandhilfe Dachstuhlbrand
Brandeinsatz > Wohngebäude
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Am frühen Dienstagabend (04.08.2026) verloren 30 Bewohner ihr Zuhause in Lambrecht. Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in einer Wohnung aus und griff auf die angrenzenden Dachstühle der angebauten Häuser über. Die Einsatzstelle lag zwischen der Marktstraße und dem Metzgergässchen. Die dichte Bebauung erschwerte den Einsatzkräften die Löschmaßnahmen. Die Feuerwehr Neustadt unterstützte ihre Kollegen mit einem Hubrettungsfahrzeug und weiteren Löschfahrzeugen. Die Neustadter Kräfte hatten den Brandabschnitt am Parkplatz zwischen der Wallonenstraße und Metzgergässchen übernommen. Mit dem Hubrettungsfahrzeug und mehreren Einsatztrupps unter Atemschutz führten die Neustadter Kräfte einen Innen- und Außenangriff durch. Ebenso musste über das Hubrettungsfahrzeug, um an die Glutnester zu gelangen das Dach abgedeckt werden und die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Die Löschwasserversorgung stellte die Feuerwehr in der Anfangsphase über das öffentliche Hydrantenetz sicher. Um das Hydrantenetz nicht auszureizen wurde eine Versorgungsleitung vom Speyerbach in der Färberstraße in Betrieb genommen. Gerade die Löschmaßnahmen unter Atemschutz waren für die Kräfte eine schweißtreibende Arbeit. Nach Polizeiangaben griff der Brand auf drei Wohnhäuser über. Durch den massiven Kräfteaufwand der Feuerwehr von Personal und Equipment konnte ein weiteres ausbreiten auf andere Gebäude verhindert werden. Insgesamt kämpften 150 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Weitere hundert standen im Bereitstellungsraum auf Abruf oder stellten den Brandschutz in den verwaisten Ortschaften sicher. Von den dreißig Bewohner, die ihre Wohnung verloren haben, kamen 23 von der Ordnungsbehörde in Wohnungen der Verbandsgemeinde und der Stadt Lambrecht unter. Zur Brandursache und des entstandenen Sachschadens können keine Angaben gemacht werden, dies ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Die Neustadter Kollegen unterstützten den Brandeinsatz mit 27 Einsatzkräften und sechs Einsatzfahrzeugen. Für das in Lambrecht eingesetzte Hubrettungsfahrzeug wurde das Hubrettungsfahrzeug aus Lachen-Speyerdorf, in der Zeit in die Hauptfeuerwache verlegt.

