Verkehrsunfall mit LKW

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Einsatzort Details

Autobahn 65
Datum 27.07.2026
Alarmierungszeit 21:53 Uhr
Einsatzende 23:29 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 36 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Stadtmitte 1
Löschzug Lachen-Speyerdorf
Medienteam
Technische Hilfe

Einsatzbericht

Am späten Montagabend kam es auf der Autobahn 65, zwischen den Anschlussstellen Neustadt-Süd und Neustadt-Nord zu einem Verkehrsunfall mit einem LKW-Gespann. Ein LKW- Fahrer befuhr mit seiner Mercedes Sattelzugmaschine und aufgesatteltem Tieflader das neu asphaltierte Straßenstück im Baustellenbereich. Aus noch unbekannter Ursache kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte über die Leitplanke, touchierte einen Baum und blieb neben der Böschung auf einer Weidekoppel liegen. Beim Eintreffen der Feuerwehr lag die Zugmaschine, in dem sich noch eine Beifahrerin befand auf der Beifahrerseite. Mit Hilfe von Ersthelfern konnten beide das Fahrerhaus über die Frontscheibe verlassen. Der Fahrer konnte die Böschung alleine hoch, seine Beifahrerin wurde vor Ort medizinisch versorgt, auf ein Spineboard gebettet und mit einem Hubrettungsfahrzeug schonend aus der Böschung zum bereitstehenden Rettungswagen auf der Autobahn geholt. Beide Insassen kamen zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle großflächig aus und kontrollierte das LKW-Gespann auf austretende Betriebsstoffe und stellte den Brandschutz sicher. Um den Übergang von der Autobahn zur Weide sicher zu ermöglichen, bauten die Einsatzkräfte eine Steckleiter in den Abhang. Um der Polizei, zur Dokumentation ein Gesamtbild über die Einsatzstelle zu ermöglichen kam nochmal das Hubrettungsfahrzeug zum Einsatz. Da sich der Unfall im abgesperrten Baustellenbereich befand kam es zu keiner Verkehrsbehinderung. Was zu dem Unfall führte sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Dies ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Das komplette Gespann muss durch eine Bergungsfirma geborgen werden.

In der Anfangsphase des Einsatzes waren 55 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen der Feuerwehr an der Einsatzstelle. Diese konnten nach der Personenrettung auf 28 Einsatzkräfte und fünf Fahrzeugen reduziert werden. Weiterhin war der Rettungsdienst mit einem Rettungs- und Notarztfahrzeug, die Leitende Notärztin der Abschnittsleitung Gesundheit und die Autobahnpolizei vor Ort.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder