Vegetationsbrand groß
Brandeinsatz > Wald / Flächen
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eingesetzte Kräfte |
Einsatzbericht
Am Freitagnachmittag liefen mehrere Notrufe über eine aufsteigende Rauchsäule zwischen Neustadt und Haßloch in der Integrierten Leitstelle Ludwigshafen ein, sowie mehrere Anrufer, welche sich direkt bei der Feuerwehreinsatzzentrale in Neustadt meldeten. Da die Einsatzstellen nicht eindeutig klar waren wurde die Feuerwehr Neustadt und Haßloch alarmiert. Bei der Erkundung stellte man fest, dass die Einsatzstelle südwestlich von Haßloch auf mehreren abgeernteten Feldern liegt. Das Feuer breitet sich, aufgrund der Trockenheit rasch aus und drohte auf den angrenzenden Wald überzulaufen. Die Neustadter Kräfte eilten über den Ordenswald zur Unterstützung der Haßlocher Kollegen. An einem Waldweg zwischen den Feldern und dem angrenzenden Wald konnte das Feuer gestoppt werden. Die Neustadter Kräfte verteilten sich auf die verschiedenen brennenden Felder und unterstützten die Haßlocher Kräfte bei der Brand- bzw. Glutnester Bekämpfung und konnten dadurch das Feuer am weiteren ausbreiten hindern. Um an die Glutnester im Boden zu gelangen musste dieser schweißtreibend mit Waldbrandhacken gelockert werden. Teilweise kamen auch Kettesägen zum Einsatz, um verbrannte kleine Bäume umzusägen. Im Pump & Roll Verfahren wässerten die Einsatzkräfte großflächig die abgebrannten Felder. Zur Unterstützung der Feuerwehr rückten mehrere Landwirte mit Traktoren und angehängten Eggen zu Hilfe um den Boden aufzulockern. Die benötigte Löschwasserversorgung ist durch die Löschwasserkomponente, vom Wasserwerk der der Stadtwerke im Ordenswald, aus dem Rehbach im Pendelverkehr und Großtanklöschfahrzeugen sichergestellt worden. Gegen 19:30 Uhr konnte Feuer unter Kontrolle gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten und Kontrolle auf Glutnester dauerten noch gut zwei Stunden an. Bei dieser Arbeit unterstützte die Kräfte die Feuerwehrdrohne mit eingebauter Wärmebildkamera. So konnten die Kräfte gezielt zu den diversen Stellen geführt werden. Weiterhin unterstützten den Brandeinsatz Kräfte der Feuerwehr Meckenheim, Böhl Iggelheim, Deidesheim sowie die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen mit einer Sattelzugmaschine mit aufgesatteltem Wassertank. Ebenso stellten Kräfte der Berufsfeuerwehr den Brandschutz für das Großdorf Haßloch sicher. Nach ersten Erkenntnissen brannte eine Fläche von ca. 20 – 25 Hektar. Mit rund 250 Einsatzkräften und 37 Einsatzfahrzeugen bekämpften die Feuerwehren den Flächenbrand. Die Polizei Haßloch wurde unterstützt durch Einsatzkräfte der Polizei Neustadt und einem Polizeihubschrauber. Zur Ursache des Feuers gibt es bislang keine Erkenntnisse, dies ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt. Ein Dank geht an alle beteiligten Kräfte der Blaulichtfamilie für die gute Zusammenarbeit. Die Schnelleinsatzgruppe des Brand- und Katastrophenschutzes der Stadt Neustadt und des Landkreis Bad Dürkheim stellte die medizinische Betreuung der Einsatzkräfte. Zwei Einsatzkräfte mussten vom Regelrettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

