Flächenbrand klein

Brandeinsatz > Wald / Flächen
Zugriffe 969
Einsatzort Details

"Benzenloch" an der B39
Datum 18.06.2026
Alarmierungszeit 20:26 Uhr
Einsatzende 22:41 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 15 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Löschzug Lachen-Speyerdorf
Löschgruppe Duttweiler
Löschgruppe Geinsheim
Brandeinsatz

Einsatzbericht

Mehrere Bürger meldeten gegen 20:30 Uhr am Donnerstagabend eine aufsteigende schwarze Rauchsäule von einem Feld im Bereich des „Benzenloches“ in der Nähe des Haßlocher Wasserwerks. Schon auf der Anfahrt ließ der Einsatzleiter aufgrund der sichtbaren Rauchsäule von Brand 1 auf Brand 2 „Flächenbrand groß“ erhöhen und den Löschzug Lachen-Speyerdorf nachalarmieren. Ein Landwirt war gerade mit einem Traktor dabei seine bereits gepressten Heuballen auf einen Anhänger zu verladen. Während des Ladevorganges bemerkte er, dass einige Ballen anfangen zu brennen. Er lud die Ballen wieder ab und verteilte sie auf der abgemähten Wiesenfläche, was zur Folge hatte, dass diese Anfing zu brennen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Anhänger, die noch darauf befindlichen Heuballen sowie die Wiese in Brand. Die, bereits auf der Wiese liegenden Heuballen wurde durch die Feuerwehr mit Handwerkszeug auseinandergezogen und abgelöscht. Die Löschwasserversorgung konnte über einen Unterflurhydranten am Haßlocher Wasserwerk sichergestellt werden. Hierzu mussten einige Meter Schlauchleitung verlegt werden. In der Hochphase des Brandeinsatzes setzte die Feuerwehr sechs handgeführte Strahlrohre, teilweise unter Atemschutz ein. Gegen 21:45 Uhr konnte der Einsatzleiter „Feuer aus“ melden. Die komplette Brandfläche incl. des betroffenen Anhängers wurde mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Um auch an die Unterseite des Anhängers zu kommen, wurde dieser mit einem Teleskoplader eines Feuerwehrkameraden zur Seite gelegt. Weiterhin unterstützte ein Landwirt mit Traktor und Heuwender die Einsatzkräfte. Zum entstandenen Sachschaden können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Dank des Unterflurhydranten konnte zügig eine stabile Löschwasserversorgung sicherstellt werden und musste kein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet werden.

Die Feuerwehr war mit fast fünfzig Einsatzkräften und neun Einsatzfahrzeugen zusammen mit der Polizei im Einsatz.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder