Rauchentwicklung im Kellerbereich
Brandeinsatz > Wohngebäude
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Durch installierte Rauchwarnmelder und das umsichtige Handeln des Eigentümers konnte am Montagabend ein Kellerbrand verhindert werden. Da die in einem Mehrparteienwohnhaus angebrachten Rauchwarnmelder vernetzt und auch auf das Mobiltelefon des Eigentümers aufliefen, erkundete er zügig die Ursache. Im Kellerbereich bemerkte er die Rauchentwicklung, schloss umgehend wieder die Kellertür, verständigte die Feuerwehr und die Bewohner. Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich alle Bewohner außerhalb des Wohnhauses. Über eine Garagentür und einen seitlichen Kellereingang verschaffte sich die Feuerwehr mit einem Schlüssel einen Zugang zum Keller. Unter Atemschutz und einem handgeführten Strahlrohr durchsuchte der Angriffstrupp diesen und konnte in kurzer Zeit die Ursache lokalisieren. Vermutlich durch einen technischen Defekt ereignete sich an einem Wäschetrockner ein Schwelbrand, was zu der Rauchentwicklung führte. Die Feuerwehr trennte den Trockner von der Stromversorgung, transportierte ihn ins Freie und kontrollierte mit der Wärmebildkamera. Parallel wurde das Treppenhaus mit einem Hochleistungslüfter belüftet und der Qualm über das Garagentor und den Kellerzugang nach außen gedrückt. Danach wurde der Kellerbereich ebenfalls mit der Wärmebildkamera überprüft. Maßnahmen waren keine einzuleiten. Alle Bewohner konnten nach dem Einsatz wieder in ihre Wohnungen zurück. Zum entstandenen Sachschaden können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Nach vierzig Minuten konnte die Feuerwehr den Einsatz abschließen.
Im Einsatz standen zwanzig Einsatzkräfte der Feuerwehr mit vier Fahrzeugen, der Rettungsdienst und die Polizei.

